▷ Veganes Omega 3: Ein gesunder Allrounder für den Körper [2022]

Veganes Omega 3 – Darum ist es so wichtig

Omega-3-Fettsäuren sind mehr als gesund. Sie wirken entzündungshemmend, schützen vor Krebs und unterstützen die normale Herzleistung. Ein wahres Wundermittel also sozusagen. Doch Omega 3 ist nicht gleich Omega 3. Worauf man bei der Einnahme von veganen Omega-3-Fettsäuren achten sollte und wo die Unterschiede bei Omega 3 liegen, verrät dieser Artikel.

Was ist Omega 3?

Schon lange wirbt die Industrie mit den Omega-3-Fettsäuren. In diesem Fall nicht ohne Grund, denn bei Omega 3 handelt es sich um eine lebensnotwendige Fettsäure. Omega 3 zählt gleich wie Omega 6 zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Auch wenn Fett allgemein lange Zeit sehr in Verruf war, handelt es sich bei mehrfach ungesättigten Fettsäuren, um gesunde Fette, die der Körper benötigt.

Das Wichtigste über Omega 3:

  • Omega-3-Fettsäuren haben viele gesundheitliche Vorteile
  • Das meiste Omega 3 ist in Fisch wie zum Beispiel Thunfisch, Makrele oder Lachs enthalten.
  • Omega 3 kann in Kapseln oder Öl als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.

Omega 3 zählt genauso wie Vitamin D zu den Nährstoffen, welche am einfachsten über tierische Lebensmittel aufzunehmen sind. Aber auch Veganer können von den wertvollen Nährstoffen profitieren. Doch dazu gleich mehr.

Nicht jede Sorte von Omega 3 gilt automatisch als gesundheitsfördernd. So unterscheidet man bei Omega 3 zwischen den kurzkettigen und den langkettigen Omega-3-Fettsäuren. Auch wenn die kurzkettigen Fettsäuren so manche positive Wirkung auf den Körper haben, sind es die langkettigen, die ein höheres Gesundheitspotenzial aufweisen.

Was ist veganes Omega 3?

Fisch gilt als die Omega 3 Quelle schlechthin, speziell in fettreichen Seefisch sind große Mengen an langkettigen Omega-3-Fettsäuren enthalten. Warum das aber so ist, wissen nur die wenigsten. Fisch enthält nur so viele gesunde Fettsäuren, weil Fisch Omega 3-haltige Algen frisst. Durch den Verzehr von Fisch nimmt also der Mensch auch diese Fettsäuren auf. Warum also nicht direkt auf die Algen zurückgreifen und auf den Fisch verzichten?

Generell gilt Algenöl oder Algenölkapseln als eine sehr gute Alternative für Veganer oder einfach diejenigen, die Omega 3 nicht über Umwege aufnehmen möchten. Aber auch in anderen veganen Lebensmitteln ist Omega 3 enthalten. So zum Beispiel in Saaten, Nüssen oder grünen Blattgemüse. Hülsenfrüchte und Blatt- sowie Kohlgemüse ist ebenfalls ein guter Lieferant für vegane Omega-3-Fettsäuren.

Pflanzliches Omega 3 hat im Vergleich zum tierisch aufgenommen auch etwaige Vorteile. Nüsse und Co. weisen deutlich mehr gesundheitsfördernde Aspekte auf als Fisch. Auch Algenöl hat es in sich und gilt als Allroundtalent. Es versorgt den Körper nicht nur mit Omega 3, sondern ist entzündungshemmend, beeinflusst den Fettstoffwechsel und sorgt für eine bessere Fließeigenschaft des Blutes. So werden Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt.

Wofür benötigt man veganes Omega 3?

Vegane Omega-3-Fettsäuren haben eine große Bedeutung für unseren Stoffwechsel. Sie sind nicht nur Baustein unserer Zellen, sondern werden zudem für die Produktion unserer Gewebshormone, der sogenannten Botenstoffe benötigt. Es ist sogar bewiesen, dass Omega 3 das Immunsystem stärkt und Entzündungsvorgänge in unserem Körper reguliert.

Gerade Fett gilt als ungesund für das Herz-Kreislaufsystem. Nicht so die vegane Omega-3-Fettsäuren. Sie schützen vor Gefäßverkalkungen und Gefäßablagerungen und können somit auch das Risiko von Herz-Gefäß-Erkrankungen senken und vor einem Herzinfarkt schützen.

Es ist zwar möglich, den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren alleine durch Omega 3-haltige Lebensmittel zu decken. Gerade aber für Veganer ist es sehr zu empfehlen, zusätzlich in Form von Nahrungsergänzungsmitteln die genannten Fettsäuren zuzuführen.

Vegane Omega 3 Kapseln – Die beste Einnahmeform?

Vegane Omega 3 Kapseln sind in der Regel mit Algenöl gefüllt. Wer also Algenöl in purer Form nicht einnehmen möchte, kann auf Kapseln zurückgreifen. Tatsächlich sind Kapseln auch die gängigste Einnahmeform. Sie sind nicht nur geschmacksneutral, sondern viel mehr auch einfach einzunehmen.

Grundsätzlich wird eine Omega 3 Kapsel pro Tag eingenommen. Hier sollte man aber auch die Verzehrempfehlung des Herstellers beachten. Vegane Omega Kapseln bekommt man online oder in der Apotheke zwischen 15 und 30 Euro.

Veganes Omega 3 Öl

Wer nicht so der Fan von Kapseln ist, kann auch direkt auf Algenöl zurückgreifen. Der Vorteil von purem Algenöl ist, dass man nur ein paar Tropfen davon benötigt, um den Tagesbedarf zu decken. Algenöl ist relativ mild und sollte daher auch einfach einzunehmen sein.

Pro Tag sollte man circa zwei bis fünf Milliliter Algenöl einnehmen. Dies kann aber je nach Konzentration variieren, deshalb sollte man auch hier die Empfehlung des Herstellers einhalten. Zwischen Algenöl und Algenölkapseln gibt es preislich prinzipiell keine Unterschiede. So ist auch Algenöl bereits ab 15 Euro erhältlich.

Omega 3 EPA und DHA – Was ist das?

Als EPA und DHA werden die beiden wichtigsten langkettigen Omega-3-Fettsäuren bezeichnet. Beide werden nicht selbst vom Körper produziert und müssen daher über Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.

Docosahexaensäure, oder besser bekannt als DHA, kommt natürlicherweise in Algen und Krebsen vor. DHA ist besonders wichtig für unser Gehirn. 97 Prozent der Omega-3-Fettsäuren des Gehirns bestehen aus DHA. Somit ist DHA wichtig für die Lernfähigkeit, Reaktionszeit und generell für alle neurologischen Vorgänge.

Eicosapentaensäure, kurz EPA, kommt gleich wie DHA in Algen vor. Während DHA unser Gehirn unterstützt, wirkt sich EPA positiv auf unsere Emotionen aus. So kann EPA zum Beispiel unsere Gemütslage zum besseren beeinflussen. Außerdem soll EPA unser Herz-Kreislauf-System unterstützen.

Wann soll man Omega 3 einnehmen?

Generell wird empfohlen, Omega 3 nur in Verbindung mit einer Mahlzeit einzunehmen. Auf nüchternen Magen bringt sich die Einnahme nicht wirklich viel und man riskiert, dass nur wenige von den wertvollen Fettsäuren von Körper aufgenommen werden. Ob man Omega 3 morgens oder abends einnimmt, bleibt einem selbst überlassen.

Um den Tagesbedarf an Omega 3 zu decken, benötigt es 300 Milligramm EPA und DHA. Je nach Hersteller sind das eine bis vier Kapseln oder zwei bis fünf Milliliter des Öls. Schwangere sollten veganes Omega 3 nur jeden zweiten Tag zu sich nehmen oder die Einnahme auf 200 Milligramm pro Tag senken.

Veganes Omega 3 – Was sind die Vorteile?

Pflanzliches Omega 3 hat zahlreiche Vorteile, wir haben alle für Sie zusammengefasst:

  • Veganes Omega 3 wirkt entzündungshemmend und kann so auch Beschwerden bei rheumatoider Arthritis bessern.
  • Studien haben bereits bewiesen, dass veganes Omega 3 eine schützende Wirkung auf das Herz sowie die Herzkranzgefäße hat.
  • Durch die Einnahme von EPA und DHA wird unsere Stimmung positiv beeinflusst und unsere Hirnfunktion angeregt.
  • Veganes Omega 3 ist wesentlich nachhaltiger gegenüber dem Verzehr von Fisch, da die Meere stark überfischt sind.

Fazit

Veganes Omega 3 hat zahlreiche Vorteile auf den Körper. Gerade Menschen, die sich komplett vegan ernähren, profitieren sehr von gesundheitlichen Aspekten.