ᐅ Vegane Reibekuchen: Knusprige Kartoffelpuffer ganz ohne Ei [2022]

Bei Reibekuchen handelt es sich um ein Pfannengericht aus geriebenen Kartoffeln und Zwiebeln, das fladenförmig in Fett ausgebraten wird.  Das traditionelle Gericht aus der deutschen, österreichischen und böhmischen Küche, findet sich weltweit auf den Tellern wieder. So vielfältig seine regionalen Namen sind, so abwechslungsreich sind seine Zubereitungsmöglichkeiten. 

Die Geschichte des Reibekuchens

Wer den Reibekuchen erfunden hat, ist nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass die Beliebtheit der Kartoffelpuffer ungebrochen ist, so findet man kaum einen Jahrmarkt oder Weihnachtsmarkt ohne diese Delikatesse.

Was ist ein veganer Reibekuchen?

Die tierische Zutat Ei als Bindemittel lässt sich recht einfach durch Stärke ersetzen. Einige Rezepte, wie zum Beispiel die amerikanischen Hash Browns sind ohnehin vegan.

Ist ein veganer Reibekuchen gesund?

In Anbetracht immer widerkehrender Eierskandale wie des Nachweises von Fibromil-Rückständen, Rückrufe aufgrund von Salmonellen oder Lasalocid, können Sie davon ausgehen, dass vegane Rievekochen die gesündere Variante ist. 

Veganer Reibekuchen Rezept – so geht’s

Die Wahl der Kartoffelsorte liegt bei Ihnen. In der Regel sind vorwiegend festkochende Sorten empfehlenswert, aber Sie können auch mehligkochende Kartoffeln kosten. Rohe Kartoffeln sind einfacher zu reiben als gekochte, allerdings lassen sich so gut Reste vom Vortag verwerten. Bei der Verarbeitung roher Kartoffeln ist es wichtig, die geriebene Masse etwa zehn Minuten zu wässern und anschließend in einem Handtuch gut auszupressen, damit die Puffer später nicht außen knusprig werden, innen jedoch roh bleiben. Durch das Hinzufügen von geriebenem Gemüse wie Pastinaken, Möhren oder Zucchini (Ihrer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt), können Sie das Gericht variieren und erhalten so noch ein paar Extravitamine. Als Beilage eignen sich je nach Vorliebe zum Beispiel Apfelmus, Joghurtdip oder Meerrettich.

Einfaches Grundrezept:

Reiben Sie 500 g (festkochende) Kartoffeln und eine Zwiebel. Wässern Sie die Kartoffeln und drücken die Flüssigkeit anschließend in einem Handtuch aus. Nun geben Sie das geriebene Gemüse in eine Schüssel, fügen 2-3 EL Mehl und 1 TL Salz zu und vermischen das Ganze zu einem Teig.  Aus der Masse formen Sie Kugeln, die Sie dann in Fladenform pressen. Die Bratlinge werden in reichlich Öl (bspw. Sonnenblumenöl) von beiden Seiten goldgelb gebraten und warm serviert.

Sie können das Weizenmehl problemlos durch glutenfreie Alternativen wie Kichererbsenmehl ersetzen.

Fazit

Reibekuchen können viel mehr sein als der fettige, optisch oft eher wenig ansprechender Snack, den man vom Weihnachtsmarkt kennt. Mit ein wenig Kreativität kann man gesunde, abwechslungsreiche Gerichte aus der geriebenen Kartoffel zaubern.