ᐅ Vegane Currywurst: Das besondere Geschmackserlebnis [2022]

Manche, die von Currywurst schwärmen, sprechen nicht nur von einer der beliebtesten Imbiss-Speisen Deutschlands, sondern gleichzeitig von einem Lifestyle, der dadurch entstand. Man geht davon aus, dass erstmal nach dem Zweiten Weltkrieg die Currywurst in Berlin auftauchte. Herta Heuwer sagte, sie habe die typische Currywurst-Sauce am 04.09.1949 erfunden. Mittlerweile gibt es die „Fastfood“-Leckerei auch in der veganen Version. Erfahren Sie in diesem Artikel alles Wissenswerte über diese besondere Currywurst.

Was ist eine vegane Currywurst?

1951 legte man fest, dass die originale Currywurst aus

  • einer feinen und nicht geräucherten und nicht gepökelten Bratwurst hergestellt wird.
  • Der Fremdwasserzusatz darf maximal 5 Prozent betragen.
  • Entspricht sie nicht diesen Vorschriften, darf sie lediglich als „Dampfwurst mit Curry“ oder „Bratwurst mit Curry“ bezeichnet werden.

Die vegane Alternative zum Imbiss-Klassiker verzichtet aber auf die Fleischzusätze. Woraus sie stattdessen besteht, lesen Sie im nächsten Absatz.

Aus was besteht eine vegane Currywurst?

Die Basis der veganen Wurst liefern meist Soja- oder Erbsenprotein, Tofu oder Seitan, Raps-, Kokos-, Palm- oder Sonnenblumenöl. Hinzu kommen Gewürze, Binde- und Verdickungsmittel sowie Emulgatoren. Die wurstähnliche Farbe erreichen die Hersteller durch Eisenoxide und andere Lebensmittelzusätze. Konservierungsstoffe, Bindemittel und ggf. Säuerungsmittel sind meist ebenfalls enthalten.

Entschließen Sie sich zum Kauf einer Currywurst, schauen Sie auf die Zutatenliste, um zu sehen, was im Produkt genau enthalten ist, da die Zusammensetzung meist herstellerbedingt ist.

Ist vegane Currywurst gesund?

Die Frage ist nicht leicht zu beantworten, da die Bewertung u.a. von den Inhaltsstoffen abhängt. Meist haben vegane Produkte weniger Fett und enthalten mitunter Rapsöl. Letzteres besteht aus bis zu zehn Prozent Omega-3-Fettsäuren. Allerdings isst man die Wurst selten pur, sondern mit einer leckeren Currysauce. Diese kann ziemlich viele Kalorien enthalten, da sie oft aus Zucker, Rohrzucker und anderen gehaltvollen Zutaten besteht.

Der Blick auf die Zutatenliste und Nährwerttabelle ist in diesem Fall erneut empfehlenswert, damit Sie für sich entscheiden können, ob diese vegane Alternative in Ihren Augen besser bzw. gesünder ist als das Original.

Vegane Currysauce für Currywurst – selbst machen oder kaufen?

Wenn man richtig Hunger hat und ein Imbiss in der Nähe ist, fällt die Wahl sicherlich auf die dortige Currywurst. Oder man greift im Laden schnell zum entsprechenden Produkt. Viele Hersteller sind mittlerweile den Kundenwünschen gefolgt und produzieren vegane Alternativen zu Wurst und Currysoße. Diese finden Sie sowohl

  • im stationären Handel als auch
  • in einigen Online-Shops.

Allerdings lässt sich die vegane Variante prima selbst herstellen. Wir haben im nächsten Abschnitt ein Currywurst-Rezept für Sie notiert.

Vegane Currywurst Rezept

Um die vegane Leckerei selbst herzustellen, benötigen Sie ungefähr eine Stunde. Das Rezept bezieht sich auf sechs Portionen.

Die Zutaten für die vegane Wurst sind:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 200 g Kichererbsen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 60 ml Sojasoße
  • 240 ml Wasser
  • 60 ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 2 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 Prise Kreuzkümmel (optional)
  • 360 g Seiten-Fix-Pulver

Die Currysauce stellen Sie aus folgenden Zutaten her:

  • 500 g passierte Tomaten
  • Je 1 EL Tomatenmark, Sojasauce, Currypulver
  • 1 Spritzer Agavendicksaft
  • 2 TL Gemüsebrühpulver
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 Spritzer Tabasco (optional)

Für die Zubereitung der Würste spülen Sie die Kichererbsen ab und lassen sie abtropfen. Knoblauch und Zwiebeln werden geschält und gehackt und mit allen Zutaten vermengt. Die aus dieser Masse geformten Würste wickeln Sie in Backpapier ein und schnüren die Enden mit Bindfäden fest.

Sie werden nun für 30 Minuten über einem mit kochendem Wasser gefüllten Topf im Dampf gegart. Wickeln sie sie anschließend aus, bestreichen sie mit Öl und braten sie in der Pfanne.

Für die Sauce bringen Sie alle Zutaten in einem Topf zum Kochen und lassen sie etwa 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln.

Schneiden Sie die gebratenen Würste in Stücke, bedecken sie mit der Sauce und bestreuen sie – je nach Geschmack – mit weiterem Currypulver.

Wo kann man vegane Currywurst kaufen?

Falls Sie lieber ihre Currywurst im Lebensmittelgeschäft kaufen möchten, bieten wir Ihnen hier einige Details vorab:

Vegane Currywurst Penny

Unter dem Slogan Food for Future by Penny bietet der Discounter vegane Currywürste an. Das Produkt kommt in einer Schale daher, hat etwa 200 Gramm und kostet rund 2 Euro. Der Nutri-Score liegt im D-Bereich. Es handelt sich um ein rein pflanzliches Produkt, das auch mit veganem Stempel auf der Vorderseite der Verpackung deklariert ist. Die Wurst basiert auf Erbsen- und Weizeneiweiß.

Vegane Currywurst Lidl

Im Januar 2020 warb Lidl damit, als erster Discounter vegane Currywürste im Rahmen der Next-Level-Meat-Reihe auf dem Markt zu präsentieren. Der Preis für eine Portion, die rund 200 Gramm enthält, wurde mit 1,49 Euro bekanntgegeben. Aktuell (Stand September 2022) wird sie im Online-Shop nicht angeboten, sondern nur im Discounter selbst.

Vegane Currywurst Edeka

Auch bei Edeka macht man sich Gedanken über vegane und vegetarische Alternativen. Vegane Currywürste sind im Online-Shop derzeit nicht zu finden. Da Edeka allerdings mit zahlreichen Fleischalternativen wirbt, kann man sicherlich bald auch die veganen Currywürste online bestellen.

Vegane Currywurst Rewe

Im Rewe-Online-Shop bewirbt man die 250 Gramm-Packung Currywurst Tofu Queen von Veggie Life. Der Preis basiert auf regionaler Auswahl. Im Lieferello-Online-Shop liegt er für diese Packungsgrüße vergleichsweise bei knapp 4 Euro.

Fazit

Wenn Sie Currywurst lieben, haben Sie auch bei der veganen Variante viele Auswahlmöglichkeiten. Ob Sie sie im Imbiss genießen, in Ihrem Lieblingsstore kaufen oder selbst zubereiten: Lassen Sie sich von Ihren Vorlieben leiten und den leckeren Klassiker gut schmecken.