ᐅ Veganes Kartoffelgratin: Schnell zubereitet & lecker [2022]

Das Kartoffelgratin, das zu den Aufläufen zählt, ist auch unter den Bezeichnungen „Kartoffeln Dauphiner Art“ und „Gratin dauphinois“ bekannt. Die klassische Küche verwendet z.B. Sahne, Milch und Käse für die Zubereitung. Wie man Kartoffelgratin auf gesunde und vegane Art genießen kann, zeigt Ihnen dieser Artikel.

Was ist veganes Kartoffelgratin?

Für das klassische Kartoffelgratin schneidet man die rohen Kartoffeln in Scheiben, gibt sie in eine Auflaufform, übergießt sie mit Sahne und fügt nach Belieben, Käse, Gewürze und Milch hinzu. Für die vegane Variante verwendet man stattdessen z.B.

  • Hafermilch,
  • Hafersahne,
  • Pflanzenöl und/ oder vegane Butter.

Ist veganes Kartoffelgratin gesund?

Wenn Sie Ihr veganes Kartoffelgericht selbst zubereiten, haben Sie uneingeschränkten Einfluss auf die Zutaten, die Sie ganz nach Belieben auswählen. Fehlen Ihnen Zeit und Lust dazu, können Sie auf im Handel erhältliche Fertiggerichte zurückgreifen. Die Hersteller sind dazu verpflichtet, die verwendeten Zutaten bzw. die Inhaltsstoffe aufzulisten. Schauen Sie sich diese Details an und lassen Sie Ihr Gesundheitsbewusstsein die Wahl treffen.

Wo kann man veganes Kartoffelgratin kaufen?

Die vegane Gratin-Variante scheint bislang noch nicht in den Online-Shops der großen Supermärkte und Versandhäuser angekommen zu sein. Allerdings gehen wir davon aus, dass die entsprechenden Produkte im stationären Handel selbst dennoch angeboten werden.

Veganes Kartoffelgratin Rezept

Wenn Sie selbst ein köstliches Gratin auf veganer Basis zubereiten möchten, bieten wir Ihnen hier einen Rezeptvorschlag mit zwei Varianten an.

Zutaten (4 Personen):

  • 1200 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 2 EL Pflanzenöl oder 3 EL vegane Butter
  • 1-2 TL Salz (nach Geschmack)
  • 200 ml Hafermilch
  • 200 ml Hafersahne
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ TL gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • 1 Messerspitze Muskat
  • Für den ganz besonderen Geschmackskick: ½ TL getrockneten Thymian oder 1 TL frisch gezupfte Thymian-Blätter

Zubereitung:

  • Heizen Sie den Backofen auf 170 Grad vor (Ober-/ Unterhitze).
  • Reiben Sie die Backform zunächst mit der halbierten Knoblauchzehe ein und streichen sie anschließend mit der Butter oder dem Öl komplett aus.
  • Hobeln Sie die geschälten Kartoffeln in max. 2 mm dünne, gleichmäßige Scheiben und legen sie fächerförmig übereinander in die Auflaufform. Streuen Sie nach Belieben über jede Schicht eine Prise Salz.
  • Verrühren Sie Hafermilch und -sahne, Muskat, Knoblauch, Pfeffer und Thymian miteinander und geben die Mischung über die Kartoffeln.
  • Zum Schluss streichen Sie die restliche Butter bzw. das Öl über das Gratin und backen es dann für ca. 60 Minuten auf mittlerer Schiene.

Veganes Kartoffelgratin mit Gemüse

Möchten Sie Ihrem Gratin Ihr Lieblingsgemüse hinzufügen, geht es ebenso einfach. Sie brauchen lediglich die Gemüsesorten und Kartoffeln abwechselnd übereinander zu schichten. Wir empfehlen allerdings, das, was Sie hinzufügen möchten, ebenfalls wenn möglich in max. 2 mm dicke Scheiben zu schneiden, damit alle Zutaten gleichzeitig gar sind. Zucchini und Champignons lassen sich beispielsweise sehr gut in dünne Scheiben schneiden, ebenso Kürbis, Süßkartoffeln oder Karotten. Ein Gratin schmeckt auch fabelhaft mit Spinat, Tomaten oder Erbsen.

Veganes Kartoffelgratin mit Brokkoli

Brokkoli ist eine weitere Zutat, die bestens in ein Kartoffelgratin passt. Da sich das grüne Gemüse allerdings schwer in „hauchdünne“ Scheiben schneiden lässt, können Sie das Rezept schnell abwandeln. Hierzu schneiden Sie die Kartoffeln in grobe Würfel und den Brokkoli in fast gleichgroße Röschen. Nun gehen Sie vor, wie im Basisrezept beschrieben und schichten nach und nach die beiden Zutaten übereinander. Selbstverständlich können Sie sie auch mischen – so, wie es Ihnen am besten schmeckt.

Fazit

Kartoffelgratin auf vegane Art ist ein leckeres Essen, das man bequem zu Hause vorbereiten und dann einfach im Ofen garen lassen kann. Die veganen Zutaten sind überall im Handel erhältlich, während Fertigprodukte aktuell in Online-Shops noch auf sich warten lassen.