ᐅ Vegane Burger Patties: So gelingt die Fleischalternative [2022]

Ein Burger ist nichts anderes als ein Hamburger oder auch ein Bratling. Normalerweise wird dieser auf Hackfleisch und Gewürzen hergestellt. In der veganen Version gibt es eine große Auswahl an Produkten, welche man zu einem Burger Pattie verarbeiten kann.

Da immer mehr Menschen fleischlos leben, hat die Lebensmittelindustrie nachgezogen und man kann in den großen Fast-Food-Ketten dieser Welt unter mehreren veganen Alternativen auswählen. Auch in den Supermärkten und Bioläden gibt es eine kleine Auswahl. Wem dies alles nicht genug ist, der stellt den fleischlosen Burger zu Hause selbst her.

Aus was bestehen vegane Burger Patties?

Dieser Burger kann aus den verschiedensten Lebensmitteln gemacht werden. Zum Beispiel gibt es Burger aus Gemüse, Pilzen oder Nüssen. Manchmal ist es auch eine Kombination von all diesen Zutaten. Oftmals werden auch Hülsenfrüchte oder Körner als abgebundene Masse hierfür verwendet.

Sehr bekannt ist hierbei die Kichererbse, Dinkelkörner, Quinoa oder Grünkern. Natürlich müssen alle diese Nahrungsmittel über Nacht in kaltes Wasser eingeweicht werden, bevor man sie weiterverarbeiten kann.

Sind vegane Burger Patties gesund?

Fleisch kommt immer mehr in die Kritik, auch im Punkt der Auswirkungen auf die Gesundheit. So gelten die veganen Alternativen als wesentlich gesünder als Fleisch. Dieses enthält Cholesterin, welche im Verdacht steht, Herz-Kreislauf-Beschwerden zu verursachen. Die veganen Varianten haben kein Cholesterin, dafür jede Menge Ballaststoffe, welche gut für unseren Darm sind.

Vegane Burger Patties Test – welche sind die besten?

Die gute Nachricht ist, dass es hier eine große Auswahl an verschiedenen Produkten gibt. Hier eine Liste, sodass Sie sich beim Einkauf gut orientieren können:

  • Alnatura Rote Linsen Burger vegan

Dieser Burger wird auf der Basis von schwarzen Bohnen hergestellt. Beschrieben wird der Geschmack mit einer herzhaften Barbecue-Note. Außerdem sind Cashewkerne enthalten. Alles ist in Bio-Qualität und für einen Preis von 2,99 Euro zu haben.

  • Latao Jackfruit Burger

Wie der Name es vermuten lässt, besteht dieser Burger aus mindestens 25 % Jackfruit-Fruchtfleisch. Jackfruit gehört zu der Familie der Maulbeergewächse und kennt man im Deutschen unter Jakobsfrucht. Zu dem enthalten sind Kichererbsen und Haferflocken.

Alles scheint in Bio-Qualität zu sein, sogar die Jackfruit, welche aus Nordindien gekauft wird. Die Kosten belaufen sich bei diesem Produkt auf 3,99 Euro. Der Geschmack wird mit herzhaft und würzig beschrieben.

  • Alberts vegane Bio-Burger

Einen ganz anderen Ansatz hat der Burger von Alberts. Er ist auf der Basis von Lupinen hergestellt. Lupinen enthalten sehr viel Pflanzenprotein. Zusätzlich ist er glutenfrei, in Bio-Qualität und enthält laut Hersteller extra viel Gemüse. Dafür ist er ohne Gluten, Laktose und Hefe. Dieses Produkt können Sie für durchschnittlich 3,59 Euro kaufen.

  • Terra Vegane Bio-Burger

Von dieser Firma können Sie sogar aus zwei Bio-Burgern wählen. Diese sind der Black Bean Burger und der Classic Vegan Burger. Der Black Bean Burger besteht aus schwarzen Bohnen, Weizeneiweiß, Haferflocken, Sojagranulat und Sojasauce. Die Classic-Variante aus Weizeneiweiß, Haferflocken, Sojagranulat und Sojasauce. Beide Versionen sind für 3,99 Euro erhältlich. Der Geschmack wird wohl beim Grillen recht authentisch.

  • Soto Burger Cashew-Black Bean

Dieses Produkt besteht aus schwarzen Bohnen, Paprika, Kartoffeln, Zwiebeln, Cashewkernen, Tomaten, Maispaniermehl, Maisgrieß, Buchweizenmehl, Tomatenmark, Mais, Petersilie, Rauchsalz, Steinsalz, Sonnenblumenöl und Gewürzen. Von Öko-Test bekam dieser Burger die Note sehr gut. Beschrieben wird er mit einer zart rauchigen Note, für welche Sie 3,19 Euro ausgeben müssen.

  • Naturgut Bio-Burger (Penny) und Bio-Gemüse Burger.

Der Hauptbestandteil dieses Patties ist der Grünkern in Bio-Qualität. Beim Gemüse-Burger ist Vollkornreis, Mais, Möhren, Paprika und Erbsen die Basis. Diese Burger sind mit Abstand die günstigsten und schlagen mit nur 1,85 Euro zu Buche. Öko-Test vergab auch für diese Burger Alternative ein sehr gut. Gutes muss also nicht immer teuer sein.

  • Vantastic Foods Bio Burger Gemüse

Hier ist die Grundlage des Patties Bio Gemüse. Diese sind laut Hersteller: Karotten, Zwiebeln, Erbsen, Sellerie, Kohlrabi, Lauch, zusätzlich kommen Tofu, Sojabohnen, Sojakleie, Hirse, Haferflocken, Weizenbrösel, Maismehl, Salz, Knoblauch, Kräuter und Kartoffelstärke hinein.

Der Preis liegt mit 2,99 Euro im Mittelfeld. Übrigens: Von dieser Firma können Sie Burger in fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen kaufen. Diese sind Gemüse, Grünkern, Viva Mexiko, Dinkel Royal und Deluxe, welcher auf Seitanbasis ist.

Wo kann man vegane Burger Patties kaufen?

Kaufen können Sie diese veganen Patties zum Beispiel bei Penny. Hier ist es die Eigenmarke. Die Kosten sind günstig mit 1,85 Euro. Bei Aldi gibt es die Gut Bio Veggie Burgers und die Wonder Burger. Wenn Sie denken günstiger als bei Penny geht es nicht, dann überzeugt hier der Preis mit 1,79 Euro. Bei Lidl ist es wieder die Eigenmarke mit dem Namen Next Level Burger.

Der Burger bei Lidl schlägt mit 2,71 Euro zu Buche. Bei Rewe können Sie aus dem Juicy Burger (Like Meat), dem Incredible Burger (Garden Gourmet) und den Veggie Life Fanburger (Veggie Life) wählen. Diese sind mit 3,49 Euro im oberen Preissekment. Bei Kaufland finden Sie Let’s BBQ, was die Eigenmarke ist. Hier variiert der Preis zwischen 1,99 Euro und 2,49 Euro.

Außerdem den Infinity Burger und den Miracle Burger. Auch bei Edeka können Sie fündig werden und dies gleich 4-mal. Hier gibt es:  Vegane Burger (Garden Gourmet) + Vegane Mühlen Burger (Rügenwalder Mühle) + Peace Burger (Vossko) + Vegane Burger Patties – No Meat Just Burger. Die Preise liegen, je nach Geschmacksrichtung, zwischen 1,99 und 2,99 Euro.  

Kann man vegane Burger Patties selber machen?

Es ist nicht so schwer, vegane Burger selbst zu machen. Wenn Sie alle Zutaten im Haus dafür haben, dann benötigt es eventuell etwas mehr Zeit. Dies kann daran liegen, dass Cashews über Nacht eingeweicht werden müssen, was auch bei schwarzen Bohnen oder roten Linsen der Fall ist.

Zusätzlich brauchen Sie ein gutes Rezept mit genauen Angaben, damit der Burger auch schmeckt wie er es soll. Diese Produkte einzeln zu kaufen, kann leicht teuer werden. Es ist also die Frage, ob es nicht günstiger ist, aus dem reichhaltigen Angebot seine Selektion auszuwählen. So spart man am Ende Geld und Kosten für die Herstellung in der eigenen Küche.

Vegane Burger Patties – Rezept

Zutatenliste für die veganen Patties:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 265 g schwarze Bohnen (Dose)
  • 80 g Haferflocken
  • 3 EL geschroteten Leinsamen
  • 3 EL Wasser
  • 3 EL geschmacksneutrales ÖL
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Senf
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Chiliflocken
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Geben Sie den geschroteten Leinsamen mit 3 Esslöffel Wasser in eine Schüssel und verrühren Sie alles. Lassen Sie dies nun für ein paar Minuten quellen. In der Zwischenzeit schälen Sie die Zwiebel und den Knoblauch. Hacken Sie beides sehr fein. Füllen Sie die Haferflocken in einen Hochleistungsmixer und mahlen Sie diese sehr fein. Schütten Sie anschließend die Bohnen durch ein Sieb.

Erhitzen Sie jetzt in einer Pfanne das Öl und schwitzen Sie die Zwiebeln glasig an. Erst jetzt den Knoblauch dazugeben. Geben Sie nun die Bohnen mit den Haferflocken in eine Schüssel. Hierüber kommen die angebratenen Zwiebeln mit dem Knoblauch.

Fügen Sie jetzt das Tomatenmark, den Senf und die Gewürze hinzu. Verkneten Sie diese Masse mit den Händen so lange, bis sie sich gut formen lässt und zusammenhält. Formen Sie ca. 4 gleich große Patties. Geben Sie etwas Öl in die Pfanne, in welcher Sie die Zwiebel geröstet haben. Braten Sie die Burger pro Seite für ca. 3 bis 4 Minuten und wenden Sie diese, bis sie schön gebräunt sind.

Fazit

Gerade in diesem Lebensmittelbereich ist die Auswahl an veganen Alternativen sehr gut und reichhaltig. Ob man da wirklich selbst in der Küche aktiv werden muss, ist wahrscheinlich eine Geschmacksfrage. Außerdem ist es wie immer im Leben, wenn Sie etwas selbst gekocht haben, wissen Sie, was drin ist.